© Dr. Stefan Trapp | Ambulante Kinder- und Jugendmedizin Bremen-Huchting

Impfungen

Sie finden hier allgemeine Hinweise zu Impfungen.

Außerdem erläutern wir die einzelnen empfohlenen Impfungen

[mehr...].

Unseren “Impfplan” finden Sie hier.

Vor allem im Säuglings- und Kleinkindalter macht der Mensch zahlreiche

Infektionskrankheiten durch. Die Kinder erwerben damit einen Schutz für ihr weiteres

Leben, denn die Körperabwehr muss den Umgang mit Krankheiten erst „lernen“. Es sind

aber nicht alle „Kinderkrankheiten“ immer harmlos. Einige können sehr schwer verlaufen

oder bleibende Schäden hinterlassen. Deshalb bieten wir Kinder- und Jugendärzte

Schutzimpfungen gegen diese Erkrankungen an. Schutzimpfungen können ihr Auftreten

weitgehend verhindern oder ihren Verlauf abschwächen.

[mehr über die einzelnen Impfungen...] [Informationen des Deutschen Grünen Kreuzes über Impfungen]

Hier sollen grundsätzliche Fragen zu Impfungen beantwortet werden.

Die aktuellen Impfempfehlungen für Deutschland finden Sie auf der Internetseite der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO).  

Wie wirken Impfungen?

Die meisten Impfungen sind sogenannte „aktive Impfungen“. Das heißt, dass der Körper durch die Impfung lernt, in Zukunft mit der entsprechenden Erkrankung selbst fertig zu werden und bei einer Ansteckung den Ausbruch der Krankheit verhindert. Die Impfstoffe enthalten dazu entweder Bestandteile der Krankheitserreger oder der von Ihnen gebildeten Giftstoffe, die aber so verändert sind, dass sie keine Erkrankung auslösen können („Totimpfstoffe“). „Lebendimpfstoffe“ enthalten abgeschwächte Krankheitserreger. Bei der Impfung kann die Körperabwehr Ihres Kindes also die Krankheitserreger oder Giftstoffe in einer abgeschwächten Form „kennenlernen“, ohne dass es hierzu selbst krank werden muß. Dennoch findet natürlich im Körper des Kindes ein „Abwehrkampf“ statt. So erklären sich die gelegentlichen Nebenwirkungen der Impfungen, vor allem Abgeschlagenheit, Quengeln und manchmal etwas Fieber. Die Körperabwehr wird ja nicht ausgeschaltet, sondern durch die Impfung aktiviert. In den meisten Fällen sind mehrere Impfungen in bestimmten Abständen erforderlich, um einen vollen Schutz zu erreichen.   

Welche Nebenwirkungen oder Risiken sind zu erwarten?

Bei fast allen Impfungen kann es manchmal (bei etwa 2 - 5%) in den folgenden Stunden und Tagen zu einer leichten Beeinträchtigung des Wohlbefindens, Quengeligkeit und manchmal zu erhöhten Körpertemperaturen kommen. Hohes Fieber ist selten. Manche Impfungen können vorübergehend zu Rötungen, Schwellungen oder leichten Schmerzen an der Impfstelle führen; in der Haut können sich kleine Knötchen (Granulome) bilden. Sehr selten sind allergische Reaktionen meist auf Zusätze der Impfstoffe. Bei „Lebendimpfungen“ kann daneben die entsprechende Krankheit meist in deutlich abgeschwächter Form auftreten (z.B. „Impfmasern“). Ernsthafte Nebenwirkungen sind extrem selten. Wir klären aber vor jeder Impfung auch hierüber auf. Grundsätzlich gilt, dass wir eine Impfung nur empfehlen und durchführen, wenn die Risiken der Erkrankung erheblich höher als die der Impfung sind. Genaue Informationen zu den Nebenwirkungen der einzelnen Impfungen erhalten Sie in den entsprechenden Praxisinfos und natürlich im Aufklärungsgespräch mit uns.   

Wann kann mein Kind geimpft werden? 

Den empfohlenen Zeitplan für die Impfungen finden Sie unter „Impfkalender“ . Grundsätzlich sollten Kinder zum Zeitpunkt einer Impfung nicht akut krank sein, da sich die Körperabwehr dann ganz auf die Abwehr der Erkrankung konzentrieren soll. Fiebernde Kinder werden daher in der Regel nicht geimpft. Abklingende leichte Infektionen wie Luftwegsinfekte sind jedoch kein Grund, auf eine Impfung zu verzichten. Wir untersuchen jedes Kind vor jeder Impfung – im Zweifelsfall werden wir sie dann um eine kurze Zeit verschieben. Bei Kindern mit bestimmten Grunderkrankungen gelten für manche Impfungen besondere Einschränkungen oder Empfehlungen. Wenn dies bei Ihrem Kind zutrifft, werden wir sie mit Ihnen besprechen.

Was tun, wenn Impfungen „verpaßt“ wurden?

Der oben angesprochene Zeitplan, insbesondere die Abstände zwischen den ersten Impfungen, sollte möglichst eingehalten werden. Es kann jedoch immer einmal zu Verzögerungen kommen. Meistens sind diese nicht problematisch. Es kann jedoch sein, daß der Impfschutz dann noch gar nicht oder noch nicht voll besteht. Sprechen Sie uns bitte an, damit wir gemeinsam eventuell einen neuen Plan aufstellen können! Sie sollten nicht riskieren, dass Ihr Kind ohne ausreichenden Schutz bleibt.

Sind Impfungen heute überhaupt noch notwendig?

Diese Frage können wir ganz klar mit „Ja!“ beantworten! Die Medizin hat auf vielen Gebieten in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. Viele Krankheiten scheinen ihren Schrecken verloren zu haben. Dies verdanken wir aber auch den Schutzimpfungen, die in Deutschland früher gefürchtete Krankheiten wie Kinderlähmung und Diphtherie fast ausgerottet haben. Heute kennt kaum jemand noch Kinder, die an Masern oder Keuchhusten verstorben sind. Bei nachlassender Impfbereitschaft werden diese Krankheiten, die in anderen Ländern noch heute zu Epidemien führen, bald auch vermehrt wieder bei uns auftreten. So sterben in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion wieder jährlich Hunderte Menschen an Diphtherie, gegen die es einen sicheren Impfschutz gibt!

Impfungen

Sie finden hier allgemeine Hinweise zu Impfungen.

Außerdem erläutern wir die einzelnen empfohlenen

Impfungen [mehr...].

Unseren “Impfplan” finden Sie hier.

Vor allem im Säuglings- und Kleinkindalter macht der Mensch

zahlreiche Infektionskrankheiten durch. Die Kinder erwerben damit

einen Schutz für ihr weiteres Leben, denn die Körperabwehr muss

den Umgang mit Krankheiten erst „lernen“. Es sind aber nicht alle

„Kinderkrankheiten“ immer harmlos. Einige können sehr schwer

verlaufen oder bleibende Schäden hinterlassen. Deshalb bieten wir

Kinder- und Jugendärzte Schutzimpfungen gegen diese

Erkrankungen an. Schutzimpfungen können ihr

Auftreten weitgehend verhindern oder ihren

Verlauf abschwächen.

[mehr über die einzelnen Impfungen...] [Informationen des Deutschen Grünen Kreuzes über Impfungen]

Hier sollen grundsätzliche Fragen zu

Impfungen beantwortet werden.

Die aktuellen Impfempfehlungen für Deutschland finden Sie auf der Internetseite der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch- Institut (STIKO).  

Wie wirken Impfungen?

Die meisten Impfungen sind sogenannte „aktive Impfungen“. Das heißt, dass der Körper durch die Impfung lernt, in Zukunft mit der entsprechenden Erkrankung selbst fertig zu werden und bei einer Ansteckung den Ausbruch der Krankheit verhindert. Die Impfstoffe enthalten dazu entweder Bestandteile der Krankheitserreger oder der von Ihnen gebildeten Giftstoffe, die aber so verändert sind, dass sie keine Erkrankung auslösen können („Totimpfstoffe“). „Lebendimpfstoffe“ enthalten abgeschwächte Krankheitserreger. Bei der Impfung kann die Körperabwehr Ihres Kindes also die Krankheitserreger oder Giftstoffe in einer abgeschwächten Form „kennenlernen“, ohne dass es hierzu selbst krank werden muß. Dennoch findet natürlich im Körper des Kindes ein „Abwehrkampf“ statt. So erklären sich die gelegentlichen Nebenwirkungen der Impfungen, vor allem Abgeschlagenheit, Quengeln und manchmal etwas Fieber. Die Körperabwehr wird ja nicht ausgeschaltet, sondern durch die Impfung aktiviert. In den meisten Fällen sind mehrere Impfungen in bestimmten Abständen erforderlich, um einen vollen Schutz zu erreichen.   

Welche Nebenwirkungen oder Risiken

sind zu erwarten?

Bei fast allen Impfungen kann es manchmal (bei etwa 2 - 5%) in den folgenden Stunden und Tagen zu einer leichten Beeinträchtigung des Wohlbefindens, Quengeligkeit und manchmal zu erhöhten Körpertemperaturen kommen. Hohes Fieber ist selten. Manche Impfungen können vorübergehend zu Rötungen, Schwellungen oder leichten Schmerzen an der Impfstelle führen; in der Haut können sich kleine Knötchen (Granulome) bilden. Sehr selten sind allergische Reaktionen meist auf Zusätze der Impfstoffe. Bei „Lebendimpfungen“ kann daneben die entsprechende Krankheit meist in deutlich abgeschwächter Form auftreten (z.B. „Impfmasern“). Ernsthafte Nebenwirkungen sind extrem selten. Wir klären aber vor jeder Impfung auch hierüber auf. Grundsätzlich gilt, dass wir eine Impfung nur empfehlen und durchführen, wenn die Risiken der Erkrankung erheblich höher als die der Impfung sind. Genaue Informationen zu den Nebenwirkungen der einzelnen Impfungen erhalten Sie in den entsprechenden Praxisinfos und natürlich im Aufklärungsgespräch mit uns.   

Wann kann mein Kind geimpft werden? 

Den empfohlenen Zeitplan für die Impfungen finden Sie unter Impfkalender“ . Grundsätzlich sollten Kinder zum Zeitpunkt einer Impfung nicht akut krank sein, da sich die Körperabwehr dann ganz auf die Abwehr der Erkrankung konzentrieren soll. Fiebernde Kinder werden daher in der Regel nicht geimpft. Abklingende leichte Infektionen wie Luftwegsinfekte sind jedoch kein Grund, auf eine Impfung zu verzichten. Wir untersuchen jedes Kind vor jeder Impfung – im Zweifelsfall werden wir sie dann um eine kurze Zeit verschieben. Bei Kindern mit bestimmten Grunderkrankungen gelten für manche Impfungen besondere Einschränkungen oder Empfehlungen. Wenn dies bei Ihrem Kind zutrifft, werden wir sie mit Ihnen besprechen.

Was tun, wenn Impfungen „verpaßt“

wurden?

Der oben angesprochene Zeitplan, insbesondere die Abstände zwischen den ersten Impfungen, sollte möglichst eingehalten werden. Es kann jedoch immer einmal zu Verzögerungen kommen. Meistens sind diese nicht problematisch. Es kann jedoch sein, daß der Impfschutz dann noch gar nicht oder noch nicht voll besteht. Sprechen Sie uns bitte an, damit wir gemeinsam eventuell einen neuen Plan aufstellen können! Sie sollten nicht riskieren, dass Ihr Kind ohne ausreichenden Schutz bleibt.

Sind Impfungen heute überhaupt noch

notwendig?

Diese Frage können wir ganz klar mit „Ja!“ beantworten! Die Medizin hat auf vielen Gebieten in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. Viele Krankheiten scheinen ihren Schrecken verloren zu haben. Dies verdanken wir aber auch den Schutzimpfungen, die in Deutschland früher gefürchtete Krankheiten wie Kinderlähmung und Diphtherie fast ausgerottet haben. Heute kennt kaum jemand noch Kinder, die an Masern oder Keuchhusten verstorben sind. Bei nachlassender Impfbereitschaft werden diese Krankheiten, die in anderen Ländern noch heute zu Epidemien führen, bald auch vermehrt wieder bei uns auftreten. So sterben in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion wieder jährlich Hunderte Menschen an Diphtherie, gegen die es einen sicheren Impfschutz gibt!
© Dr. Stefan Trapp | Ambulante Kinder- und Jugendmedizin Bremen-Huchting Huchtinger Heerstraße 26  |  28259 Bremen
Dr. med. Imke Hafermann Dr. med. Wiard Hafermann André Meine Dr. med. Stefan Trapp
Dr. med. Imke Hafermann Dr. med. Wiard Hafermann André Meine Dr. med. Stefan Trapp Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin Huchtinger Heerstraße 26    |    28259 Bremen